Rote Mütze Rote Mütze Wir basteln uns ein alternatives EPA-Logo

energy * - EPA POLLUTION PREVENTERAward Logo Wem das hässlich eintönige EPA-Logo beim Starten des Computers nicht mehr gefällt, kann sich sein eigenes ganz persönliches Logo erstellen. Dazu sind nur etwas Kreativität, ein Award BIOS, diese Anleitung und folgende Tools nötig:
  • Award Flash Utility: Vom Hersteller Ihres Motherboards zu beziehen.
  • b2e.exe: Bitmap-EPA-Konverter für Win32 (94208 Bytes).
  • e2b16.exe: EPA-Bitmap-Konverter für DOS (22646 Bytes).
  • e2b32.exe: EPA-Bitmap-Konverter für Win32 (26624 Bytes).
  • cbrom112.exe: BIOS-Manipulator für DOS (47234 Bytes).
  • Folgende Datei sind nicht nötig, aber nützlich:

  • awardepa.epa : Original EPA- und Award-Logo als EPA-Datei (1602 Bytes).
  • awardori.bmp : Original Award-Logo als Bitmap (174 Bytes).
  • awardori.gif : Original Award-Logo als Gif (104 Bytes).
  • b2e.c: Quellcode zu b2e.exe (0 Bytes).
  • e2b.c : Quellcode zu e2b.exe (6019 Bytes).
  • epaorig.bmp : Original EPA-Logo als Bitmap (5830 Bytes).
  • epaorig.gif : Original EPA-Logo als Gif (911 Bytes).
  • Diese Dateien finden sich alle im Zip-Archiv epalogo.zip (87143 Bytes).
    Außerdem ist noch ein selbstgeschriebenes Ankuckprogramm für EPA-Logos verfügbar: epaview.zip (39413 Byte).

    Erstellen des EPA-Logos

    Das EPA-Logo muss 136 Pixels breit und 126 Pixels hoch sein. Als Farben dürfen nur die 16 Standard-EGA-Farben verwendet werden. Diese sind:
    Index Name Rot Grün Blau HTML-Codierung
    Normale Farben
    0 Schwarz  0 0 0 #000000 
    1 Dunkelblau  0 0 170 #0000aa 
    2 Dunkelgrün  0 170 0 #00aa00 
    3 Dunkelblaugrün 0 170 170 #00aaaa 
    4 Dunkelrot  170 0 0 #aa0000 
    5 Dunkelrotviolett  170 0 170 #aa00aa 
    6 Dunkelorange  170 85 0 #aa5500 
    7 Hellgrau  170 170 170 #aaaaaa 
    Intensive Farben
    8 Dunkelgrau  85 85 85 #555555 
    9 Hellblau  85 85 255 #5555ff 
    10 Hellgrün  85 255 85 #55ff55 
    11 Hellblaugrün  85 255 255 #55ffff 
    12 Hellrot  255 85 85 #ff5555 
    13 Hellrotviolett  255 85 255 #ff55ff 
    14 Hellgelb  255 255 85 #ffff55 
    15 Weiß  255 255 255 #ffffff 
    Diese Palette ist fast völlig regelmäßig, nur das Dunkelorange (manchmal auch Braun genannt) stellt eine Ausnahme dar.

    Die Einteilung in Zeichenpositionen ist zu beachten. Im EGA-Textmodus ist jedes Zeichen acht Pixels breit und 14 Pixels hoch. Da das EPA-Logo im EGA-Textmodus (Blinkmodus, kein intensiver Hintergrund möglich) dargestellt wird, sind folgende Einschränkungen zu beachten: Innerhalb einer Zeichenposition dürfen höchstens zwei verschiedene Farben verwendet werden, höchstens eine davon darf intensiv sein.

    Damit Kreise kreisförmig und Quadrate quadratisch erscheinen, ist außerdem das richtige Bildschirmseitenverhältnis zu beachten. Ein gewöhnlicher Rechner- oder Fernsehbildschirm hat das Seitenverhältnis Breite zu Höhe wie vier zu drei. Beim EGA-Textmodus werden in der Breite 640 Pixels und in der Höhe 350 Pixels dargestellt. Das ergibt für einen Bildpunkt ein Seitenverhältnis Breite zu Höhe wie 35 zu 48. Bei einigen Laptops kann das Seitenverhältnis abweichen.

    Erstellen des Award-Logos

    Das Award-Logo muss 24 Pixels breit und 28 Pixels hoch sein. Als Farben dürfen nur Schwarz und Hellblau verwendet werden.
    Index Name Rot Grün Blau HTML-Codierung
    0 Schwarz  0 0 0 #000000 
    1 Hellblau  85 85 255 #5555ff 
    Die linke obere Ecke (Breite 8, Höhe 14) muss schwarz sein, da für das Award-Logo nur 70 Bytes vorgesehen sind. Das Pixelseitenverhältnis ist das selbe wie beim EPA-Logo.

    Umwandlung der Logos in eine EPA-Datei

    Wenn Sie ihr EPA- und Award-Logo erstellt haben, müssen Sie die beiden Bitmaps in eine EPA-Datei umwandeln. In der Kommandozeile geben Sie dazu folgendes ein:

    b2e EPAlogo.bmp EPAlogo.epa AwardLogo.bmp

    B2e ist der Name des Wandlungsprogramms Bitmap nach EPA.
    EPAlogo.bmp ist der Name der Bitmapdatei, die das EPA-Logo enthält.
    EPAlogo.epa ist der Name der zu erzeugenden EPA-Datei.
    AwardLogo.bmp ist der Name der Bitmapdatei, die das Award-Logo enthält. Dieser Parameter ist optional. Wenn er weggelassen wird, wird das Standard-Award-Logo Award Logo verwendet.

    Zur Kontrolle, ob die Wandlung wunschgemäß erfolgt ist, empfiehlt sich eine Rückwandlung der eben erzeugten EPA-Datei in zwei Bitmapdateien. Hierzu ist folgendes einzutippen:

    e2b EPAlogo.epa EPAlogoKontrolle.bmp AwardLogoKontrolle.bmp

    E2b ist der Name des Wandlungsprogramms EPA nach Bitmap.
    EPAlogo.epa ist der Name der zu wandelnden EPA-Datei.
    EPAlogoKontrolle.bmp ist der Name der zu erzeugenden Bitmapdatei mit dem EPA-Logo.
    AwardLogoKontrolle.bmp ist der Name der zu erzeugenden Bitmapdatei mit dem Award-Logo. Dieser Parameter ist optional. Wenn er weggelassen wird, wird das Award-Logo nicht gesichert.

    Schauen Sie sich die beiden Dateien EPAlogoKontrolle.bmp und AwardLogoKontrolle.bmp an, ob sie Ihren Wünschen entsprechen. Wenn nicht, bearbeiten Sie Ihre ursprünglichen Dateien EPAlogo.bmp und AwardLogo.bmp nach und wiederholen Sie den Vorgang.

    Hierzu gibt es noch drei kleine Programme zum Anschauen von EPA-Logos von mir: epaview.zip
     

    Erstellen einer BIOS-Abbilddatei

    Als nächstes brauchen Sie eine Abbilddatei ihres aktuellen PC-BIOS. Diese erstellen Sie mit dem zu Ihrer Hauptplatine gelieferten BIOS-Flash-Programm. Bitte lesen Sie vorher die entsprechende Dokumentation zu Ihrer Hauptplatine und dem BIOS-Flash-Programm aufmerksam durch. Fehlbedienung dieses Programms kann Ihren Rechner zerstören. Das gesamte Risiko liegt bei Ihnen.

    Sichern Sie die originale BIOS-Datei, am besten auf Diskette. Das ist wichtig, falls Sie einmal die ursprünglichen Logos wiederherstellen wollen oder beim Programmieren des veränderten BIOS etwas schiefläuft.

    Modifikation der BIOS-Abbilddatei

    Erstellen sie eine Kopie der ursprünglichen Abbilddatei:

    copy /v BIOSorig.bin BIOSmodi.bin

    Hierbei ist BIOSorig.bin der Name der ursprünglichen BIOS-Abbilddatei und BIOSmodi.bin der Name der später zu modifizierenden BIOS-Abbilddatei.

    Patchen Sie ihr eigenes EPA- und Award-Logo in die BIOS-Abbilddatei:

    cbrom112.exe BIOSmodi.bin /EPA EPAlogo.epa

    Programmierung des neu erstellten BIOS

    Jetzt kommt der heikelste Teil der ganzen Operation: Zurückschreiben der modifizierten BIOS-Abbilddatei in das Flash-EEPROM. Dazu benutzten Sie wieder das mit dem zu Ihrer Hauptplatine gelieferten BIOS-Flash-Programm. Gehen Sie dabei genau nach Anleitung vor. Lesen Sie die Anleitung vorher ganz durch bevor Sie zur Tat schreiten. Stellen Sie eine sichere, unterbrechungsfreie Stromversorgung für Ihren PC sicher. Falls während des Lösch- oder Programmiervorgangs der Rechner abstürzt oder der Strom ausfällt, kann Ihr Rechner unbrauchbar werden und nur noch vom Fachmann repariert werden. Dasselbe gilt, wenn Sie eine nicht zur Hauptplatine passende BIOS-Version flashen. Das gesamte Risiko liegt bei Ihnen! Bei manchen Rechnern müssen vor dem Programmiervorgang Jumpereinstellungen oder CMOS-Einstellungen geändert werden. Ebenso verlangen die meisten Flashprogramme, dass der Rechner im nackten DOS-Modus ohne irgendwelche Treiber läuft. Dabei ist zu beachten, dass ohne Treiber die amerikanische Tastataturbelegung verwendet wird, bei der bekanntlich gegenüber der deutschen Belegung Y und Z vertauscht und auch sonst einige Tasten anders belegt sind.

    Stellen Sie nach dem Programmieren des neuen BIOS Ihre ursprünglichen Jumper- und CMOS-Einstellungen wieder her.

    Fertig.

    Beschreibung B2E

    Aufrufsyntax:
    b2e.exe EPAlogo.bmp EPAlogo.epa [AwardLogo.bmp]

    B2e ist der Name des Wandlungsprogramms Bitmap nach EPA.
    EPAlogo.bmp ist der Name der Bitmapdatei, die das EPA-Logo enthält.
    EPAlogo.epa ist der Name der zu erzeugenden EPA-Datei.
    AwardLogo.bmp ist der Name der Bitmapdatei, die das Award-Logo enthält. Dieser Parameter ist optional. Wenn er weggelassen wird, wird das Standard-Award-Logo Award Logo verwendet. Die eckigen Klammern sind nicht mit einzutippen, sie dienen nur der Kennzeichnung eines optionalen Parameters.

    B2e läuft zurzeit nur unter den Windows-Versionen 95, 98 und NT. Eine DOS-Version ist in Planung. Versionen für andere Betriebssysteme wie Windows 3.1, OS/2, Win32s etc sind nicht vorgesehen.

    B2e akzeptiert als Eingabedateien OS/2-Bitmaps bis einschließlich Version 2.1 und Windows-Bitmaps bis einschließlich Version 3.11 vollständig. OS/2-Bitmaps ab Version 3.0 werden nicht unterstützt. Windows-Bitmaps der Version 4 werden teilweise unterstützt (Top-Down, 16 und 32 Bit Farbtiefe). Alphakanal, ICM und Gammakorrektur sowie device dependent Bitmaps werden nicht unterstützt.

    Als Eingabedateien können obendrein XBM-Dateien verwendet werden, dies ist allerdings nur beim Award-Logo sinnvoll und wenn das EPA-Logo wirklich nur schwarz und weiß sein soll.

    Falls Sie die Software djpeg.exe der Independent JPEG Group (Version 6b oder kompatibel) auf Ihrem Rechner instelliert haben, unterstützt B2e auch alle von djpeg.exe unterstützten JPEG-Formate. JPEGs als Eingabedateien zu verwenden ist allerdings nicht ratsam, da JPEG-Dateien meistens verlustbehaftet komprimiert sind.

    Das Award-Logo wird nach dem Verfahren 'Nächste Farbe' (nearest color) in ein zweifarbiges Bitmap umgewandelt. Falls das Awardbitmap schmäler als 24 Pixels ist, wird auf der linken Seite mit Schwarz ausgefüllt. Falls das Awardlogo breiter als 24 Pixels ist, werden nur die rechten 24 Pixels verwendet. Falls das Awardbitmap niedriger als 28 Pixels ist, wird oben mit Schwarz ausgefüllt. Falls das Awardlogo höherr als 28 Pixels ist, werden nur die unteren 28 Pixelreihen verwendet.

    Falls die Breite des EPA-Bitmaps kein Vielfaches von acht ist oder die Höhe kein Vielfaches von 14 wird das EPA-Logo rechts bzw unten mit Müll (leider) aufgefüllt.

    EPA-Bitmaps die breiter als 2040 oder höher als 3570 Pixels sind, werden nicht umgewandelt, da das EPA-Format lediglich ein Byte für Breite bzw Höhe reserviert.

    EPA-Logos mit blinkenden Anteilen können mit diesem Programm nicht erzeugt werden.

    Beschreibung E2B

    Aufrufsyntax:
    e2b EPAlogo.epa EPAlogo.bmp [AwardLogo.bmp]

    E2b ist der Name des Wandlungsprogramms EPA nach Bitmap.
    EPAlogo.epa ist der Name der zu wandelnden EPA-Datei.
    EPAlogo.bmp ist der Name der zu erzeugenden Bitmapdatei mit dem EPA-Logo.
    AwardLogo.bmp ist der Name der zu erzeugenden Bitmapdatei mit dem Award-Logo. Dieser Parameter ist optional. Wenn er weggelassen wird, wird das Award-Logo nicht gesichert. Die eckigen Klammern sind nicht mit einzutippen, sie dienen nur der Kennzeichnung eines optionalen Parameters.

    E2b32 (Win32-Anwendung) läuft unter den Windows-Versionen 95, 98 und NT. E2b16 (16 Bit DOS-Anwendung) läuft unter DOS, Windows und OS/2. Spezielle Versionen für Betriebssysteme wie Windows 3.1, OS/2, Win32s etc sind nicht vorgesehen.

    E2b erzeugt Windows-Bitmaps der Version 3.11 in 16 Farben (EPA-Logo) bzw zwei Farben (Award-Logo) mit benutzerspezifischer Palette (siehe oben). Die erzeugten Bitmaps sind in bottom-up Reihenfolge abgespeichert und nicht RLE-verschlüsselt. EPA-Logos mit blinkenden Anteilen werden nicht korrekt wiedergegeben.

    Beschreibung CBROM112

    Zu diesem Programm liegt keine Beschreibung vor, da es nicht aus meiner Feder stammt. CBROM112 ist ein DOS-Programm, läuft also unter DOS, OS/2 und Windows.

    Beispiele

    epaorig
    epaorig.epa
    epaorig.bmp
    rainbow
    rainbow.epa
    rainbow.bmp
    smiley
    smiley.epa
    smiley.bmp
    star
    star.epa
    star.bmp
    bw
    bw.epa
    bw.bmp
    gruenpun
    gruenpun.epa
    gruenpun.bmp
    kurt
    kurt.epa
    kurt.bmp
    intelins
    intelins.epa
    intelins.bmp
    cywscy
    cywscy.epa
    cywscy.bmp
    rtgegn
    rtgegn.epa
    rtgegn.bmp
    rtws
    rtws.epa
    rtws.bmp
    rtwsbl
    rtwsbl.epa
    rtwsbl.bmp

    Glossar

    Award
    Ein Hersteller von BIOSen für PCs.
    BIOS
    Basic Input/Output System.
    BMP
    Bitmap. Ein von den Betriebsystemen OS/2 und Windows verwendetes Rastergrafikdateiformat.
    CMOS
    Complementary Metal Oxide Semiconductor. Eine Halbleitertechnologie, in der z.B. Konfigurationsspeicher für PCs hergestellt werden.
    DOS / MS-DOS
    Microsoft Disk Operating System. Ein von Microsoft fertigentwickeltes Betriebsystem für PCs.
    EEPROM
    Electronically Erasable Programmable Read-Only Memory. Elektrisch löschbarer programmierbarer Festwertspeicher.
    EGA
    Enhanced Graphics Adapter. Ein von der IBM entwickelter, mittlerweile veralteter Standard für Grafikkarten.
    EPA
    Enviroment Protection Agency. US-Amerikanische Umweltschutzbehörde.
    Flash
    Ein besonderer Typ EEPROM-Speicher
    GIF
    Graphics Interchange Format. Ein von der amerikanischen Firma Compuserve entwickeltes Rastergrafikdateiformat mit verlustloser Kompression.
    JPEG
    Joint Photographic Expert Group. Vereinigte Lichtbildfachleutegruppe. Ein zur Speicherung von Lichtbildern vorgesehenes Grafikdateiformat. Dieses Verfahren verwendet eine verlustbehaftete Datenkompression. Zur Speicherung von Zeichnungen ist dieses Format ungeeignet.
    OS/2
    Operating System Two. Ein von Microsoft und IBM entwickeltes Betriebsystem für PCs.
    PC
    Personal Computer. Arbeitsplatzrechner.
    Pixel
    Abkürzung von Picture Element. Bildpunkt.
    Windows
    Ein von Rank Xerox und Microsoft entwickeltes Betriebsystem für PCs.
    XBM
    X-Bitmap. Ein an die Programmiersprache C angelehntes Rastergrafikdateiformat, das auf jeder Rechnerplattform gelesen werden kann. Dieses Format ist sehr speicherplatzintensiv und eignet sich ausschließlich für Schwarzweißbilder.
    ZIP
    Ein von Phil Katz entwickeltes verlustloses Kompressionsverfahren für Daten aller Art.
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    Letzte Bearbeitung: 2005-02-13